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Leben ist Leiden



Gebet

Unser aller Vater, der in Jesus auf diese Erde inkarnierte und uns Menschen gezeigt hat, wie wir wirklich menschlich leben können und was zum wahren Menschsein dazugehört.

Leben ist Leiden, eine der vier edlen Wahrheiten des Buddhismus und eine der Wahrheiten, die Jesus uns gezeigt hat: „Das Samenkorn muss in die Erde fallen und sterben, bevor es reichlich Frucht bringen kann“.

Nachfolge Jesu ist eine Form des Sterbens, des Loslassens, des Demütig-werdens, des Machtverzichtes und des Dienens. Es geht nicht darum, das Leiden, das durch Verbrechen, Gewalt, Krieg, Unterdrückung und Versklavung verursacht wird, zu rechtfertigen und einfach so hinzunehmen. Wo wir Leiden verhindern und mindern können, soll es auch verhindert und geheilt werden.

Es geht darum, zu erkennen, dass Loslassen, Gewaltverzicht und Dienen den Preis des Sterbens und des Leidens beinhaltet, aber dass daraufhin die Freuden der Auferstehung folgen, wahres Glück, wahrer innerer Friede und Verbundenheit mit allem.

Unser Ärger, unser Hass, unsere Lieblosigkeit, unsere Gewalt, unsere Machtansprüche, unser Immer-mehr und Immer-größer verlangen ebenfalls einen Preis des Leidens, jedoch ohne die Freude, ohne das wahre Glück und ohne inneren und äußeren Frieden als Folge. Wer im Kleinen auf das Sterben und dem damit verbundenen Leiden verzichtet, der wird im Alltäglichen keine „Auferstehung“ erleben und im Dunkeln, Schmerzvollem und Unzufriedenem stecken bleiben. Deshalb sind das wahre Sterben und das unvermeidbare Leiden so wichtig. Das vermeidbare Leiden darf wo immer möglich beseitigt werden.

Antwort

Wolfgang, ich liebe Dich. Ich liebe die Welt. Ich liebe alles, was ich in Existenz gebracht habe. Und genau dieses Lieben bringt Leiden mit sich. Was ich in Christus gemacht habe, habe ich losgelassen und in die Freiheit entlassen. Ich habe es nicht an Bedingungen oder Forderungen geknüpft. Mein Lieben ist deshalb bedingungslos.

Mit dem Leben und Sterben Jesu in Christus habe ich mich entäußert und als Mensch manifestiert, mit all den menschlichen Begrenzungen und den Grenzen von Raum und Zeit. Das war ein Akt des Sterbens, welcher ein Hinweis auf das universelle Muster der Wirklichkeit ist. Bedingungslosigkeit setzt Loslassen, Befreien, Dienen und Mitgefühl voraus. Das ist das Muster, das das Leben eines Menschen gelingen lässt.

Zum Leben auf der Erde und im Universum gehört das unvermeidbare Leiden dazu. So ist jede menschliche Geburt zum Beispiel mit starken Schmerzen verbunden und ein Hinweis darauf, dass zum Leben Leiden dazugehört.

Jetzt muss klar unterschieden werden, was unvermeidbares Leiden ist und was der Mensch an Leiden selbst verantwortet. Vermeidbares Leiden soll tatsächlich auch vermieden werden. Der Mensch soll lernen, wie er vermeidbares Leiden vermeidet und loslässt, heilt und transformiert. Das meiste Leiden auf Erden wäre vermeidbar, würde der Mensch anfangen bedingungslos zu lieben und seinen Ärger, Hass und seine Wut nicht an anderen auslassen. Auch die Ausbeutung der Erde würde gestoppt werden.

Folge Jesus im Sterben und im Auferstehen und das jeden Tag und in jedem Augenblick!

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